
Kein Tor, kein Schütze. Da muss Barir als Motiv herhalten
Das letzte Ligaspiel vor der Sommerpause und gleichzeitig das erste der Rückrunde auf dem Rasenplatz an der Burkuhle, wo wir das letzte Mal Dynamite mit 0:12 nach Hause geschickt hatten und das obwohl sie bereits zuhause waren. Diesmal lief es etwas anders, wie das Ergebnis bereits andeutet. Dabei war das Rudel mit 16 nahezu prallgefüllt mit hochkarätigen Tapiren und Tapirin.
Der Start war durchwachsen beiderseits, der Platz riesig, das Wetter fein, doch Chancen waren in den ersten zehn Minuten nicht zu erkennen, sieht man von zwei harmlosen Distanzschüssen der Tapire ab. Nach etwas mehr als 10 Minuten kam Dynamite besser ins Spiel und köpfte zunächst aus aussichtsreicher Position übers Tor, dann ans Aluminium. Felix setzte sich kurz darauf über rechts durch, sein Schuss wurde jedoch pariert. Anschließende passierte längere Zeit nicht viel, Dynamite war besser aber auch nicht wirklich gut, die Tapire hatten sichtbare Problem mit der Staffelung, sie standen sich manchmal nahezu auf den Hufen, andere Male waren sie so weit auseinander, dass sie sich kaum noch erkennen konnten, es kam in der ersten Hälfte so gut wie nie ein Fluss ins Tapirspiel. Ole setzte einen Freistoß aus aussichtsreicher Position ziemlich hoch über das Tor, ansonsten ist mir keine weitere Torchance mehr für die Tapire gewahr. Dynamite hatte auch kein Füllhorn an Chancen, weil die Abwehr um Sven und vor allem Loic irrsinnig viel weg verteidigten. Da die Tapire nunmal sehr freundliche Wesen sind und der Gegner kaum Chancen kreierte, kredenzten die Unpaarhufer ihnen eine solche vortrefflicher Natur als Elfmeter. Andi kam einen Schritt zu spät und fällte bis nach Langendreer hörbar seinen Gegner, in einer ziemlich ungefährlichen Situation, der zurecht fallende Dynamitene war auf dem Weg nach außen, es bestand keine akute Torgefahr, aber Andis rechtes Bein hatte bereits seine Entscheidung getroffen und damit den Gegner umgeholzt. Der Schütze lief an, Marci flog nach rechts, der Ball flog zentral halbhoch zum 1:0 ein. Kurz darauf war Pause.
Die war unbecrut wie eine Steppe und mit Auswechselmöglichkeiten gespickt, Rebecca kam für Tobse, Jupp für Felix, Philipp für Maxi, Jasper kam für Joscha und Thomas für Andi. Außerdem nahm sich das Rudel für Hälfte zwei vor, besser zu spielen, was auch leicht möglich war aufgrund der Darbietung zuvor.
Und es wurde besser, zunächst noch sanft dosiert durch zwei Distanzschüsse von Jupp, einer knapp daneben, der zweite nicht unhaltbar und pariert. Doch von Minute zu Minute mauserten sich die Tapire und kamen zu Chancen, Markus hatte in der 55. Minute eine delikate solche, die er knapp rechts am Tor verstreichen ließ. Die Tapire wurden immer besser und schnupperten am Ausgleich wie Barir an Fußballschuhen, Torwarthandschuhen und Hundegeschlechtsteilen, also ziemlich intensiv. In der 63. Minute sah es endlich nach einem Abschluss von Markus nach dem Ausgleich aus, aber ein gegnerischer Verteidiger brachte vor der Überquerung der Linie noch einen Fuß dazwischen. Doch ab dann ebbte die tapirliche Spieldominanz ab und Dynamite kam wieder mehr vor das Tapirtor. Die Abwehr musste Schwerstarbeit leisten, Loic trat hier vor allem in Erscheinung und ließ die Gegner reihenweise an sich zerschellen. Doch in der 74. Minute gab es erneut einen Elfmeter für Dynamite, wieder berechtigt. Ähnlich wie der erste, war er völlig unnötig, der Gegner bewegte sich im Strafraum vom Tor weg, Thomas dachte, er sei schneller am Ball als sein Gegenspieler, war er aber nicht und traf ihn, der den Kontakt dann gerne in Kauf nahm. Der Elfmeter landete scharf im linken Eck zum 2:0. Nur 3 Minuten später gab es einen Freistoß für Dynamite etwa fünf Meter vor dem Tapirstrafraum. Der Freistoß kam recht zentral aufs Tor und es sah danach aus, als würde sich Marci das Ding hübsch pflücken, doch irgendwie flutschte ihm das Lederluder durch die Finger und landete zum 3:0 Endstand im Netz. Dann passierte nichts Erwähnenswertes mehr.
Endlich haben die Tapire mal wieder einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt und gegen den Aufstieg gemacht. Wenn sie jetzt noch etwas nachlassen, dann könnte es auch gegen andere Mannschaft nichts werden. Zu ihrer Ehrenrettung sei gesagt, dass die Tapire kein Tor aus dem Spiel bekamen sondern nur aus Standardsituationen, wovon zwei komplett vermeidbar gewesen wären.
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ohne...
...Spieler