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Lokomotive Ruhr – FC Porno Villa 0:2 (0:1)

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Gespeichert von trainer am/um 13. Juli 2025 - 23:38

Markus schoss zu Beginn das 0:1, Jasper am Ende das 0:2 und Marci sorgte für die Null hinten durch mehrere sensationelle Paraden

Und hoppladihopp, schon begingen wir das letzte Spiel der Hinrunde – gegen die Lokomotive Ruhr. Diesmal nicht auf deren Rasenplatz sondern auf der Asche oben, die naja, eher so mittelgepflegt war. Erneut quoll das Tapirrudel förmlich über, 17 Fohlinnen und Fohlen waren da, gepflegt, gut aussehend und freundlich aufgeregt. Unter ihnen auch Johannes, der es mal wieder aus OWL nach BO (in diesem Fall ans Rektum von BO) schaffte.

Und feurig ging es los: In der 3. Minute ließ die Lok das Tapiralu über Marci ordentlich scheppern. Die Tapire zeigten sich zwei Minuten später deutlich effizienter. Ein Angriff über rechts gelangte vor dem Ruhrstrafraum zu Tim, der quer auf Markus legte, welcher den etwas aufspringenden Ball mit einem fürwahr sehenswerten Scherenschlag ins rechte Eck zum 0:1 vollendete. Nur wenige Minuten später testete Philipp die gegnerische Latte, Spoiler, sie hielt, leider aber auch den Ball vom Instorgehen ab. Die Tapire waren sehr stabil, die Lok aber auch, jeder Ball war umkämpft und es kam durchaus auch vor, dass die Lokomotiven vor dem Tapirstrafraum rangierte. Nach gut 25 Minuten bekamen sie einen Freistoß in aussichtsreicher Position am Tapirstrafraum zugesprochen. Welcher sehr gut getreten wurde, aber von Marci durch eine altenhöfener Katzenreaktion aus dem Winkel gek(r)atzt.

Dann war Halbzeit, aber irgendwas war anders. An der Bank lungerte eine von Markus bereitgestellte sich wunderbar in die Landschaft und das Ambiente einfügende grüne Kiste Chateau Fiège Grand Cru herum, an der alsbald genascht wurde. Getauscht wurde viel, Tobse kam für Rebecca, Felix für Jupp, Joscha und Jasper für Ole und Tim und Andi für Moritz. Johannes kam auf eigenen Wunsch später für Thomas.

Die zweite Hälfte begann ähnlich wie die erste, mit ordentlichem Tapirdruck. Nach nur drei Minuen ließ Jasper diesmal das Lokgehäuse bzw. dessen Pfosten wackeln, drei Minuten später sorgte Felix für ein klassisches Aluklatschgeräusch. Dann wurde es ruhig im Ticker, weil die folgenden 25 Minuten nichts Zählbares ereignete, aber jede Menge intensives Spiel. Die Tapire schaffte es recht gut, die Lok von ihrem Tor fernzuhalten, mit Angriffen und Dominanz im Mittelfeld. Joscha und Jasper agierten beide etwas tiefer als Tim und Ole, aber mit einer unglaublichen Balleroberungsquote, die beiden riegelten die Zentrale so was von ab. Und nicht nur das, Jasper entließ in der 72. Minute ein wenig Spannung aus dem Spiel, indem er das 0:2 erzielte. Welches nicht unbedingt eines von Jaspers schönsten Toren war. Eher ein harmloser Schuss ein wenig als Verzweiflungsakt, recht zentral aus der Halbdistanz, etwa 25 Meter. Ein fester Schuss, auch halbwegs platziert, aber eigentlich leichte Beute für den guten Keeper der Ruhrloker. In diesem Fall rutschte ihm jedoch der etwas hoppelnde Ball durch die Beine. Anschließend ließen die Tapire das Spiel langsam aussimmern und ziehen, bis der Pfiff des Schiris den Tapiren weitere drei Punkte zusprach.

Starke, defensiv sehr stabile Partie der Tapire mit zwei Treffern gegen die defensivstärkste Mannschaft der zweiten Freizeitliga (auf Platz sind wir und Dynamite) und der Null hinten mit der bisher selten zusammenspielenden Innenverteidigung Sven und Hans. Und ein erneuter Beweis: Wir können auch mit Cru siegen!

Kommentare

...der Markus will ein Leckerli

FC Porno Villa - mehr als wie 'ne Mannschaft