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FC Porno Villa – Eintracht Prügel 0:2 (0:0)

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Gespeichert von trainer am/um 7. August 2022 - 23:12

Mit dem damals amtierenden Pokalsieger und Tabellenzweiten Eintracht Prügel hatten die Tapire erneut ein ordentliches Brett vor der Brust. Aber Bretter brechen, wenn man sie lange oder fest genug durchdrückt, daher war die Tapir-Taktik von Anfang an klar. Betonabwehr-Fußball mit wenigen möglichst effizienten Ballbesitzmomenten.

Und so taten es dann auch 11 der 13 angereisten Tapire in der ersten Halbzeit. Sie rührten schnellbindenden Beton erster Klasse an und Marci agierte als Fundament dahinter. Da bröckelte und bröselte gar nichts und es brannte nichts an. Und vorne nervten die Viecher manchmal wie die Sau und vermittelten Prügel, dass auch sie jederzeit welche bekommen können.

Mit dem torlosen Unentschieden in der Pause wechselten die Tapire zweimal, es gab lecker Cru und die Taktik wurde nicht geändert.

So blieb es spannend und wurde spannender, je länger das Spiel torlos voranschritt. In der 70. Minute wechselte der Torhüter der Prügel den Berufsstand und wurde zum offensiven Mittelfeldspieler, während der Mittelfeldspieler sich nun die Handschuhe und ein andersfarbiges Trikot überstülpte, um das Gebälk zu hüten. Das wäre eigentlich nicht einer Erwähnung wert gewesen, wenn der Ex-Torhüter nicht in der 78. Minuten zum Torschützen mutiert wäre. Er kam, wie man deutlich sah, aus einem Elternhaus, das viel Wert auf die Erziehung guter Offensiv-Skills gelegt hatte und schloss zentral nach zwei Körpertäuschungen flach ins rechte Eck zum 0:1 ab. Im Gegenzug gelang den Tapire um Schamhaaresbreite beinahe der Ausgleichstreffer durch ein Eigentor Prügels, doch der Richtung rechtes unteres Ecke trudelnde Ball wurde vom neuen Torhüter im Rücklaufen gerade noch vor dem Überkullern der Torlinie gepatscht. Die darauffolgende Ecke wurde nicht nur abgewehrt, vielmehr resultierte daraus ein Konter gegen den hinten alles aufgelöst habenden FC Porno. Und jener Konter mündete schließlich im 0:2, nach dem dann auch schnell Schluss war.

Ein achtbares Spiel mit supersupersuper Defensiv- und Torwartleistung der Tapire. Aber so kurz vor dem Schlussgong einen reinzubekommen, dann fast auszugleichen um noch einen zu bekommen, fühlte sich hochgradig ungerecht an.